Drei Seminare waren in der Zeit vom 15. April bis 14. Mai 2018 in Myanmar geplant: Zwei Wochen für die Weiterbildung in psycho-emotionaler Beratung von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen im Counselling Center, Yangon und jeweils eine Woche mit Teilnehmenden aus den Dörfern unseres Projektes in Kalymyo und danach das sog. Chaplaincy Seminar, schon das neunte in Folge, für die Weiterbildung in kompetenter Beratung von theologischen Lehrern in Taunggy. „Bericht über die Reise von Ursula Hecker nach Myanmar vom 15. April bis 14. Mai 2018“ weiterlesen
Reisebericht aus Myanmar 12. – 28. Januar 2017
Mingalaba, „Möge Segen über dich kommen. Guten Tag!“
Diesen Standardgruß in Myanmar haben wir schnell gelernt und waren fasziniert, wie er immer wieder mit freundlichen Gesten und einem umwerfend natürlichen Lächeln beantwortet wurde.
Seit 2015 unterstützt unsere Gesamtkirchengemeinde Ruppin die Myanmar Initiative e.V.. Im Januar dieses Jahres konnten zehn Menschen aus unserer Gemeinde sowie eine Freundin von Heckers, an einer Reise nach Myanmar teilnehmen. Sie wurde wunderbar geleitet und begleitet von den Mitbegründern der Myanmarinitiative, den Pfarrern im `Unruhestand` Ursula und Dieter Hecker. Wir wollten das Land, seine Menschen und die Projektarbeit vor Ort kennenlernen, um diese künftig noch besser unterstützen zu können.
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Bericht von Ursula Hecker aus Yangon im Januar 2018 für die Myanmar Initiative e.V., Berlin
Liebe Freunde und Mitglieder der Myanmar Initiative,
Zusammen mit einem Psychotherapeutenehepaar aus Stuttgart, Frau und Herr Armbruster, besuchte ich vom 3. Januar bis 1. Februar 2018 Myanmar.
Zunächst wollten wir uns in dem Dorfentwicklungsprojekt in der Thangkaai Region des nördlichen Chin Staates über die Fortschritte der verschiedenen Programme orientieren.
Bericht über die Zeit am Myanmar Institute of Theology (MIT) in Yangon zwischen 13.1. und 12.3.2017 von Dieter Hecker
Rückblick:
Unsere Verbindungen zu Myanmar begannen vor 10 Jahren. Am Ende unserer 5-jährigen Dozenten-Tätigkeit am Gossner Theologischen College in Ranchi von 2002 – 2007 nutzten meine Frau und ich die Gelegenheit der relativ kurzen Entfernung zu einem Besuch von etwas mehr als einer Woche mitten im Hochsommer in Myanmar. Wir schafften es in den Tagen nicht, Kontakte zu Kirchen oder theologischen Ausbildungsstätten zu knüpfen schon aus politischer Unsicherheit zur Zeit der Militärregierung. Aber das „Goldene Land“ mit seiner alten buddhistischen Kultur und seinen freundlichen Menschen hat uns fasziniert und beeindruckt.
Fortbildung in psychosozialer Beratung und Seelsorge
Seit 2011 arbeitet die Myanmar Initiative aktiv mit an der Verbesserung der psychosozialen Versorgung in Myanmar. Es geht dabei hauptsächlich um die Ausbildung von BeraterInnen, die in der Regel von deutschen SupervisorInnen durchgeführt wird.
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Webzentrum im Dorf Muang Lang für Frauen
In dem wegen Erdrutsch im Jahr 2015 umgesiedelten Dorf Muang Lang ist ein Webzentrum für eine Frauenkooperative im Bau. Eine offene Halle mit Dach steht bereits. Die Webstühle sind aufgestellt und haben bereits mit der Arbeit begonnen.
Einführung eines Kleinkredit-Systems für die Frauen in Dimzaang und Thaklaam
Frauen in den Dörfern Dimzaang und Thaklaam haben bis jetzt keine Möglichkeit, etwas zum Lebensunterhalt ihrer Familie beizutragen. Da aber gerade im Dorf Dimzaang das Alkoholproblem unter den Männern sehr groß ist, werden die Familien oft vernachlässigt. Die neu gegründete Frauenvereinigung sucht nach Möglichkeiten, die Situation von Frauen zu verbessern.
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Einrichtung eines Kindergartens/einer Vorschule im Dorf Muang Lang
Das Dorf Muang Lang wurde nach der Flutkatastrophe 2015 aus den Bergen in die Ebene umgesiedelt. Wegen der fehlenden Infrastruktur ist das Dorf auf sich allein gestellt. Um den Grundlebensunterhalt zu garantieren, haben etliche Frauen in Muang Lang beschlossen, im neu gegründeten Webzentrum zu arbeiten.
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Ausbildung von zwei Frauen aus Dimzaang in der Apotheke
2016 eröffnete die Regierung eine kleine Klinik in Dimzaang. Leider kann die Klinik nicht zufriedenstellend arbeiten, weil nicht genügend Medikamente zur Verfügung stehen. Daher ist etwa die Hälfte des Monats die Schwester nicht anwesend und somit auch keine medizinische Versorgung gewährleistet.
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Ausbildung von zwei Schwesternhelferinnen aus den Dörfern Muang Lang und Kim Lai
Die medizinische Versorgung im umgesiedelten Dorf Muang Lang und in den benachbarten Dörfern liegt immer noch im Argen. Wegen der katastrophalen Straßenverhältnisse können sich die Bewohner während der Monsunzeit auch nicht mehr in weiter entfernten medizinischen Einrichtungen behandeln lassen.
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